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09. Februar 2012



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Geburtstage im Februar
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08.02 waldi901 (36)
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09. Februar 2012
alles gute zum geburtstag tom Smile

09. Februar 2012
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Lieber TOM! Wink

09. Februar 2012
Thomas alles gute zum Geburtstag lass dich schön Feiern Grin

05. Februar 2012
hihi ich wahr doch da habe es geschafft Smile

04. Februar 2012
Danke Stefan, schade das Du nicht da bist!



Bibbern auf der A 43
News17.12.2010 Bibbern auf der A43

ASB Witten versorgt liegengebliebene Autofahrer im nächtlichen Schneetreiben

Als der Schneefall einsetzte kam der Verkehr zum Stillstand. Wie in weiten Teilen des Landes sorgte Tief Petra auch im Ennepe-Ruhr-Kreis für große Probleme auf den Strassen: Liegengebliebene LKWs blockierten unter anderem die A43 zwischen Wuppertal und Witten und setzten so zahlreiche Fahrzeuge auf der Autobahn fest.In einem knapp sechsstündigen Einsatz versorgten die Helferinnen und Helfer des ASB die eingeschlossenen Personen mit heißen Getränken und wärmenden Decken.

Gegen 22:20 Uhr am Donnerstagabend trat der Ernstfall dann doch noch ein. Nach dem der deutsche Wetterdienst schon morgens entsprechende Warnungen herausgegeben hatte und sich die ehrenamtlichen Helfer des ASB Katastrophenschutzzuges bereits auf einen langen Tag in der Kälte einstellten, schien das Wetterchaos die Wittener weniger hart zu treffen als es in anderen Regionen des Landes der Fall war. Jedoch staute sich der Verkehr am Abend dann auf der Autobahn 43 von Wuppertal aus bis zum Wittener Kreuz. Etwa 300 Fahrzeuge saßen auf der eingeschneiten Bundesautobahn zwischen Herbede und Sprockhövel fest. Die Betreuungseinheit des ASB Katastrophenschutzzuges Witten wurde zusammen mit den Kollegen vom Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk und der Johanniter Unfallhilfe alarmiert um die Eingeschneiten zu versorgen. Spät in der Nacht mobilisierte der ASB 15 Freiwillige, die kurze Zeit später mit Thermoskanne und Wolldecke auf der A43 für etwas mehr Wärme sorgen konnten. „Glücklicherweise blieb das ganz große Chaos aus“, erklärt ASB-Kreisbeauftragter Stefan Rümenapp nach dem Einsatz, „bei solchen Verhältnissen hätte es auch zu ganz anderen Einsatzfällen kommen können.“ „Es war zwar unangenehm kalt aber es gab glücklicherweise keine Verletzten oder sonstige Notfälle, so dass eine heiße Tasse Tee schon eine riesen Hilfe war,“ fügte Gruppenführer Tobias Hagebölling zu.
Rekordverdächtig
News03.12.2010 Rekordverdächtig

„Wir helfen hier und jetzt“ - ASB Witten in Rekordzeit einsatzfähig

Die Alarmierung der Kreisleitstelle war noch nicht ganz ausgesprochen, da hatten die Samariter schon ihre Einsatzjacken übergestreift. Innerhalb weniger Minuten reagierten die Rettungsassistenten des Arbeiter-Samariter-Bundes in Witten und besetzten einen Rettungswagen (RTW).

„Wir waren innerhalb von nicht mal zwei Minuten einsatzfähig. Die Leitstelle hatte gerade erst den erweiterten Rettungsdienst-Nord alarmiert und sofort entschlossen sich Hendrik Dördelmann und ich unseren RTW zu besetzen“, berichtet Rettungsassistent Stefan Rümenapp. „Murphys Gesetz“ hatte im Ennepe-Ruhr-Kreis zu geschlagen, in der Zeit zwischen 7:30h und 9:00h ballten sich plötzlich die Einsätze für den Rettungsdienst, so das gegen 8:20h die Leitstelle gezwungen war , auf Grund einer sogenannten „Rettungsmittel – Knappheit“ dienstfreie Kräfte aus dem „erweiterten Rettungsdienst“ des Kreises nach zu alarmieren. Es vergingen nur knappe 2 Minuten nach der Alarmierung und der RTW des ASB meldete sich einsatzbereit und auch der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten: "Mit der Statusmeldung "einsatzbereit" folgte auch direkt der Einsatz", erklärte Stefan Rümenapp.
Frierende Feuerwehrmänner
NewsHeiße Getränke für die Kollegen vom Brandschutz

Kälte, Frost und Schnee haben die Republik in diesen Tagen fest im Griff. Gerade bei solchen Bedingungen muss die Betreuungseinheit des Katastrophenschutzes ständig mit einem Einsatz rechnen. „Aus eigener Erfahrung wissen wir welche Belastung das derzeitige Wetter für Einsatzkräfte sein kann. Ob bei der Bergung verunglückter Fahrzeuge oder zum Beispiel der Betreuung und Verpflegung von Menschen, die bei klirrender Käte in einem Stau festsitzen. Die Kälte erwischt jeden, die Einsatzkräfte genauso wie die Bevölkerung “, weiß Kreisbeauftragter Stefan Rümenapp.

So war Gruppenführer Tobias Hagebölling am frühen Dienstagnachmittag dabei seine Fahrzeuge und die darauf befindlichen Materialien zu überprüfen und wieder aufzurüsten, als er über den mitgehörten Funk , vom einem Brandeinsatz der Wittener Feuerwehr erfuhr. In Witten-Annen hatte eine defekte Verkabelung ein Feuer in einer Villa ausgelöst. Glücklicherweise entstand durch das Feuer lediglich ein Sachschaden, da sich alle Bewohner frühzeitig vor dem sich noch langsam entwickelnden Brand in Sicherheit bringen konnten. Doch die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht an. Mit dem Samariter im Herzen reagierte der 24jährige Gruppenführer sofort: „Mir war recht schnell klar, als ich dem regen Treiben am Funk lauschte, dass sich die Kollegen von der Feuerwehr Witten, auf einen langen und anstrengenden Einsatz einrichten mussten.“ Bei diesen Witterungsverhältnissen kann auch ein Brandeinstatz zur „Zitterpartie“ für die beteiligten Einsatzkräfte werden, das war auch Tobias Hagebölling klar. Er schlug der Leitstelle Witten kurzentschlossen vor, freiwillig und ohne dass die samariterliche Hilfe angefordert war, die wahrscheinlich bald frierenden Feuerwehrmänner mit heißen Getränken oder Suppen zu versorgen. Der Vorschlag des 24jährigen wurde dankend angenommen. Innerhalb von nur 20 Minuten rückte Hagebölling mit 5 weiteren Freiwilligen aus seiner Betreuungsgruppe zur Einsatzstelle aus. Wie vermutet dauerte der gesamte Einsatz bis in die frühen Morgenstunden an, so dass noch einige Kollegen das wärmende Angebot des Arbeiter-Samariter-Bundes Witten dankbar an nahmen.
KatS - Übung Muttental
NewsPostHeaderIcon 05.09.2010 Schreie aus dem Stollen

ASB Witten probt im Muttental den Ernstfall

Am späten Samstag Nachmittag heulten Martinshörner durchs idyllische Muttental. Die freiwilligen Helfer des Katastrophenschutzes vom ASB Kreisverband Witten rückten an, um am Zechenhaus Herberholz den Ernstfall zu üben. Über 30 Samariterinnen und Samariter nahmen an der Übung teil.

„Wir haben versucht ein möglichst realitätsnahes Übungsszenario zu erzeugen: unwegsames und unübersichtliches Gelände, eine unbekannte Zahl an verletzten und vermissten Personen oder Passanten, die den Einsatz stören könnten, all das sollte dazu beitragen die Übung ganz nah an den Ernstfall zu lehnen ,“ erklärte ASB Kreisbeauftragter

Stefan Rümenapp. „Wir bedanken uns ganz herzlich beim Zechenhaus Herberholz, das uns das entsprechende Gelände zur Verfügung stellte,“ so Rümenapp weiter.

Die ASB Einsatzheit Enneppe-Ruhr, die ausschließlich aus freiwilligen Samaritern besteht, rückte etwa zwanzig Minuten nach ihrer Alarmierung von der ASB Dienstelle auf der Westfalenstraße aus. Das Szenario sah eine Explosion bei einer Veranstaltung am Zechenhaus Herberholz vor. Die Verletzen-Darsteller vom Team Realistische Unfalldarstellung (RUD) des ASB Witten waren schon vor Ort und angehalten den Rettungsteams schreiend und wehklagend ihre Arbeit zu erschweren. Auf dem gesamten Gelände und aus dem Stollen Stettin mussten die Retter Verletze und Verschüttete bergen.
Während dieser Übung musste Einsatzleiter Daniel Kostmann erstmalig auch den Einsatz einer Rettungshundestaffel koordinieren. Die Hundeführer vom befreundeten ASB Kreisverband Erft -Düren waren in die Wittener Übung integriert worden, um auch die Koordiantion verbandsfremder Einsatzeinheiten für den Ernstfall zu üben.
„Da unsere letzte Übung schon eine Weile her war, hat uns die Übung im Muttental einen aussagekräftigen Status Quo gegeben. Wir haben heute sehen können wo unser Stärken aber auch unsere Schwächen liegen. Alles in allem sind wir aber mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden,“ lobte der Kreisbeauftragte Stefan Rümenapp seine Einheit.

Um viertel vor acht beendete Rümenapp offizielle die Übung und die Samariterinnen und Samariter ließen den Abend gemütlich, bei ihren Gastgebern vom Zechenhaus, ausklingen.
Auf`s Ehrenamt ist Verlass !
News09.08.2010 Auf das Ehrenamt ist Verlass

Freiwillige helfen bei Schulunglück in Gevelsberg

Ein Reizgasunfall versetzte am Mittwochnachmittag (08.09.2010) gegen 14:15 die Hauptschule West in Gevelsberg in Angst und Schrecken. Aus bisher ungeklärten Gründen versprühte ein Unbekannter in den Toiletten des Schulgebäudes ein Reizgas. Etwa 25 Helferinnen und Helfer des ASB Katastrophenschutzzuges Witten waren im Einsatz.

Innerhalb von nur 20 Minuten, nach der Alarmierung durch die Kreisleitstelle, war der ASB Witten in der Lage alle Fahrzeuge des Katastrophenschutzzuges zu besetzen und in den Einsatz zu schicken. „Ein riesen Lob geht an unser Ehrenamt, zu einer durchaus ungünstigen Zeit, standen uns in kurzer Zeit genügend Helferinnen und Helfer zur Verfügung um unsere Einsatzfahrzeuge zu besetzen,“ erklärte der Kreisbeauftragte Stefan Rümenapp. Glücklicherweise verlief das Unglück relativ glimpflich. Etwa 30 Schülerinnen und Schüler mussten vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 18:00 war der Einsatz für den ASB beendet und die Helferinnen und Helfer rückten wieder ein zur Dienststelle.
Basketball: DBB-Team verabschiedet sich mit Sieg
Die deutschen Basketballer haben ihr letztes Spiel bei der WM in der Türkei gewonnen. Gegen Jordanien siegte das bereits ausgeschiedene Team von Dirk Bauermann mit 91:73.

Deutschlands Basketballer haben sich mit einem Sieg von der WM in der Türkei verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann, die am Mittwoch ihre Chance auf das Achtelfinale mit einem 88:92 nach Verlängerung gegen Angola vorzeitig verspielt hatte, besiegte Jordanien im bedeutungslosen letzten Gruppenspiel mit 91:73 (40:33).

Zwei Siege und drei Niederlagen lautet die Bilanz der jüngsten deutschen Nationalmannschaf der Geschichte nach der Vorrunde, nach der sie Platz fünf in der Gruppe A in Kayseri vor den sieglosen Jordaniern belegte.

Bauermanns Versprechen eingelöst

"Wir wollen noch einmal alle Energie bündeln und das Turnier mit einem Sieg beenden", hatte DBB-Coach Bauermann vor der Partie versprochen. Seine Youngster begannen vor 4500 Zuschauern viel versprechend und wirkten wie von einer Zentnerlast befreit. Schon nach sieben Minuten hatten sie sich eine Zehn-Punkte-Führung (19:9) erspielt und sogar im zweiten Viertel auf 32:20 ausgebaut.

Doch nach 15 Minuten schlichen sich wieder Unkonzentriertheiten ein, die Jordanien nutzte und den Rückstand auf vier Punkte verringerte. Unter anderem der Bamberger Center Tibor Pleiss, für den in der Halbzeit schon 14 Punkte und fünf Rebounds in der Statistik standen, leistete seinen wesentlich Beitrag dazu, dass die Jordanier weiterhin auf Distanz gehalten werden konnten.

Das Team aus dem Königreich versuchte mit Distanzwürfen im Spiel zu bleiben. Dennoch baute die DBB-Auswahl ihre Führung im dritten Viertel kontinuierlich aus, weil die Jordanier zu selten den Weg durch die deutsche Defensive unter den deutschen Korb fanden.

Die Vorentscheidung war am Ende des dritten Viertels gefallen, als sich die DBB-Youngster eine komfortable 70:50-Führung erspielt hatten. Gut vier Minuten vor Schluss hieß es 80:60. Coach Bauermann ließ im Schlussabschnitt vorwiegend seine Jüngsten aufs Feld, die den Sieg ohne Probleme ins Ziel brachten.

Der 20 Jahre alte Pleiss war auch nach 40 Minuten mit 23 Punkten auch bester Werfer der deutschen Mannschaft, sämtliche zwölf Spieler zum Einsatz kamen. Treffsicherster Jordanier war Osama Daghles (22 Punkte).

Quelle: Kayseri (SID)
Hurrikan "Earl" auf Weg Richtung USA abgeschwächt
Experten warnen trotzdem vor Schäden

Auf seinem Weg in Richtung Ostküste der USA hat sich der Hurrikan "Earl" abgeschwächt: Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA in Miami stufte den Sturm von Kategorie vier auf Kategorie drei auf der fünfstufigen Skala zurück. Die Sturmexperten warnten aber davor, dass "Earl" auf seinem Weg entlang der Küste große Schäden anrichten könnte.

Es wird nicht erwartet, dass der Hurrikan auf das US-Festland zieht, doch dürfte er bei seinem Weg über den Atlantik heftige Sturmböen und hohen Wellengang verursachen, welche die Uferregionen gefährden könnten. Insbesondere die dem Bundesstaat North Carolina vorgelagerten Outer-Banks-Inseln gelten als gefährdet. Mehrere zehntausend Menschen folgten dort einer Evakuierungsempfehlung der Behörden.

Quelle: Miami (AFP)
Karstadt scheint nach monatelangem Ringen gerettet
Einigung auf Mietnachlässe als letzte wichtige Hürde

Nach monatelangem Ringen scheint Karstadt gerettet: Sämtliche Investoren des Vermieterkonsortiums Highstreet stimmten in London für die von Karstadt-Käufer Nicolas Berggruen geforderten Mietnachlässe, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Verhandlungskreisen erfuhr. Damit wäre die drohende Insolvenz des Konzerns in letzter Minute abgewendet.

Ein Highstreet-Sprecher sagte nur, es sei "noch nicht alles finalisiert". Aus den Verhandlungskreisen verlautete aber, dass die grundsätzliche Zustimmung auch aller sogenannter Mezzanine-Investoren nun vorliege, die Geld in Highstreet investiert haben, aber nicht direkt beteiligt sind. Es seien nur noch die Unterschriften unter die entsprechenden Verträge offen. Es gehe um die Unterschriften von mehr als 60 Investoren, hieß es.

Die Highstreet-Investoren hatten in London über die von Berggruen geforderten Mietnachlässe verhandelt. Schon am Nachmittag hatte Highstreet mitgeteilt, dass die Gruppe der Anleihegläubiger im Highstreet-Konsortium den Mietnachlässen zugestimmt habe. Ihr Ja galt aber zuvor als unstrittig. Zudem mussten nur 75 Prozent von ihnen für die Mietnachlässe votieren. Als Knackpunkt der Verhandlungen galt deshalb bis zuletzt die Haltung der sogenannten Mezzanine-Investoren. Bei dieser Investoren-Gruppe war die Zustimmung aller Mitglieder notwendig.

Dem Highstreet-Konsortium, hinter dem die US-Bank Goldman Sachs und die Deutsche Bank stehen, gehören 86 der insgesamt 120 Karstadt-Warenhäuser. Nach dem grünen Licht der Investoren könnte das Amtsgericht Essen am Freitag endgültig dem Insolvenzplan und damit der Übernahme durch Berggruen zustimmen.

Ob eine Frist bis Donnerstag um Mitternacht, die vom Insolvenzverwalter für eine Einigung gesetzt worden war, angesichts der notwendigen abschließenden Unterzeichnung der Verträge eingehalten werden kann, war aber bis zuletzt offen. Beobachter halten es aber für unwahrscheinlich, dass die Karstadt-Rettung an einer nicht eingehaltenen Frist scheitern könnte.

Im Juni 2009 waren der Arcandor-Konzern und damit seine Töchter Karstadt und Quelle im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise pleite gegangen. Im Rahmen eines Sanierungsplans wurde ein kleiner Teil der Kaufhäuser geschlossen, der Rest sollte erhalten bleiben und ein Käufer gesucht werden.

Quelle: London (AFP)
Basketball: Bitteres WM-Aus für deutsche Basketballer
NewsDeutschland hat bei der Basketball-WM durch eine 88:92-Niederlage gegen Angola das Achtelfinale verpasst. Das DBB-Team verspielte kurz vor Schluss einen sichergeglaubten Sieg.

Aus und vorbei: Die deutschen Basketballer müssen nach der Vorrunde der WM die Koffer packen. Mit einer völlig unnötigen 88:92 (78:78, 35:40)-Niederlage nach Verlängerung gegen Afrikameister Angola, der insgesamt dritten im vierten Vorrundenspiel in der Türkei, verspielte die junge Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann die große Chance auf den Sprung ins Achtelfinale. Somit hat die letzte Gruppen-Begegnung am Donnerstag (20.30 Uhr/Sport1 live) gegen Jordanien nur noch statistischen Wert.

Das große Ziel nach den beiden starken Vorstellungen gegen Argentinien (74:78) und Serbien (82:81 n.V.) vor Augen, waren die DBB-Youngster nach der Abfuhr gegen Australien (43:78) dem Druck in den entscheidenden Phasen nicht gewachsen. Die DBB-Auswahl begann vor 3000 Zuschauern in Kayseri nervös, kämpfte sich jedoch von Minute zu Minute ins Spiel. Gegen aggressiv verteidigende Afrikaner nutzte besonders Jan-Hendrik Jagla seine Wurfchancen zunächst effektiv und erzielte im ersten Viertel (19:19) nicht zuletzt mit drei Dreiern insgesamt elf Punkte.

Bauermann lässt Harris von Beginn an ran

Bauermann hatte sich entschlossen, den körperlich robusteren Elias Harris für Robin Benzing in die Startformation zu beordern, um mehr Athletik ins Spiel zu bringen. "Wir müssen die beste Turnierleistung bringen", hatte der DBB-Coach vor dem "Endspiel" an seine Youngster appelliert. Von Beginn an ließ die jüngste Mannschaft des Turniers Leidenschaft und Siegeswillen erkennen.

Bauermann hatte allerdings auch vor den Dreier-Schützen des Gegners gewarnt, die Angola halfen, im zweiten Viertel mit 35:26 (19.) in Führung zu gehen. Zudem verschlechterte sich auf der anderen Seite die Trefferquote der deutschen Mannschaft, während sich die Zahl der Ballverluste erhöhte.

Erinnerungen an WM 2009

Nach dem Wechsel geriet das DBB-Team sogar mit zehn Punkten in Rückstand (35:45), verkürzte jedoch auf 45:50 (26.). In dem offenen Spiel wurden Erinnerungen an das Duell mit den Afrikanern bei der letzten WM in Japan werden wach, als man erst nach drei Verlängerungen mit 108:103 gewinnen konnte.

Das deutsche Team bewahrte jedoch zunächst die Ruhe, verkürzte auf 56:58 und ging durch zwei Dreier des Berliners Lucca Staiger in Folge mit 62:58 in Führung und baute sie auf 68:60 aus. In einer spannenden Schlussphase übernahm Jagla Verantwortung und legte mit zwei weiteren Dreiern zunächst die Weichen auf den greifbaren Erfolg. Doch die Angolaner gaben nicht auf und wurden für ihre Bemühungen belohnt. Mit zwei Freiwürfen gelang ihnen der 78:78-Ausgleich. Damit erzwangen sie die fünfminütige Verlängerung.

Hamann mit zwei Fehlpässen binnen wenigen Sekunden

Auch hier erwischten die Afrikaner den besseren Start und führten schnell mit vier Punkten. Individuelle Fehler von Steffen Hamann, der die Niederlage mit zwei missglückten Pässen Ende der regulären Spielzeit einleitete, führten letztlich zum entscheidenden Ende für die "Bauermänner".

Beste Werfer der deutschen Mannschaft waren Jagla mit 23 und Tim Ohlbrecht mit 17 Punkten. Für die Angolaner erzielte Aufbauspieler Olimpio Cipriano die meisten Punkte (30).

Quelle: Kayseri (SID)
Sprengsätze töten mindestens 25 Menschen in Lahore
NewsUSA fahnden nach Chef der pakistanischen Taliban

Bei drei Selbstmordanschlägen in der ostpakistanischen Stadt Lahore sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Mindestens 180 weitere Menschen wurden nach Angaben der Behörden verletzt. Die Attentäter sprengten sich demnach inmitten von gläubigen Schiiten in die Luft, die an einer Prozession teilgenommen hatten. Die USA schrieben unterdessen den Chef der pakistanischen Taliban zur Fahndung aus und setzten die Gruppierung auf ihre Schwarze Liste der Terrororganisationen.

Ein Vertreter der Stadtverwaltung in Lahore bestätigte, dass es sich bei den Explosionen um Selbstmordanschläge handelte. "Wir haben die Leichen von allen drei Attentätern gefunden", sagte Sajjad Bhutta der Nachrichtenagentur AFP. Ein Augenzeuge berichtete, dass die "ohrenbetäubenden" Explosionen kurz nach dem Ende der Prozession in kurzen Abständen erfolgten. Auf den Straßen schrieen Verletzte um Hilfe, Rettungswagen brachten die Verwundeten in Krankenhäuser. Pakistans Regierungschef Yousuf Raza Gilani verurteilte die Anschläge als "feigen terroristischen Akt".

Die Gläubigen hatten sich bei der Prozession versammelt, um an den Imam Ali zu gedenken, der im schiitischen Islam als Schwiegersohn und Vetter des Propheten Mohammed als dessen rechtmäßiger Nachfolger gilt. In Pakistan gehört nur eine Minderheit von 20 Prozent der Bevölkerung der schiitischen Glaubensrichtung des Islam an, die Mehrheit sind Sunniten.

Seit mehr als drei Jahren wird das Land von einer Welle blutiger Anschläge erschüttert, hinter denen meist Mitglieder der pakistanischen Taliban, El Kaida oder anderer radikalislamischer Gruppierungen vermutet werden.

Die US-Bundesjustiz wirft dem pakistanischen Taliban-Chef Hakimullah Mehsud eine "terroristische Verschwörung" zur Ermordung von sieben CIA-Agenten im Dezember 2009 in Afghanistan vor, wie das Justizministerium in Washington mitteilte. Für Hinweise zu Mehsuds Ergreifung setzte die US-Justiz fünf Millionen Dollar (3,9 Millionen Euro) aus. Vor einem Bundesgericht in Washington wurde Klage gegen Mehsud eingereicht. Die sieben Mitarbeiter des US-Geheimdiensts CIA waren am 30. Dezember 2009 im afghanischen Chost getötet worden, als ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz zündete.

Die vom US-Außenministerium bekannt gegebene Aufnahme der pakistanischen Taliban in die Schwarze Liste belegt die Gruppe mit einer Serie von Strafmaßnahmen. Dazu zählen das Einfrieren aller Guthaben in den USA, Einreiseverbote für ihre Mitglieder sowie Strafmaßnahmen für jeden, der materielle Hilfe für die Vereinigung leistet.

Quelle: Lahore/Washington (AFP)
Fußball: Schalke schlägt im Schlussverkauf dreimal zu
NewsSchalke 04 investiert 25 Millionen Euro für weitere Neuzugänge. Mit Klaas-Jan Huntelaar, Jose Manuel Jurado und Nicolas Plestan beendet Trainer Felix Magath seine Kaderplanung.

Im großen Fußball-Schlussverkauf hat Schalke 04 noch einmal den Geldkoffer geöffnet und dreimal kräftig zugeschlagen: Klaas-Jan Huntelaar, Jose Manuel Jurado und Nicolas Plestan sind beim Vize-Meister die letzten kostspieligen Mosaiksteine in Felix Magaths Personalpuzzle. Der bekannteste der drei neuen Schalker, die insgesamt 25 Millionen Euro kosten sollen, ist der 27 Jahre alte frühere Welttorjäger Huntelaar, der mit Raul schon bei Real Madrid zusammenspielte und zuletzt beim AC Mailand unter Vertrag stand.

"Die Verhandlungen waren schwieriger als gedacht, wir haben den ganzen Tag gesprochen", sagte Magath der Bild-Zeitung, nachdem er fast den ganzen Sonntag zuerst mit Vertretern von Milan und danach mit zwei Beratern des Stürmers verhandelt hatte: "Ich freue mich auf Klaas-Jan, er wird uns weiterhelfen." Glücklicherweise wurde der Angreifer nach der Verpflichtung des Schweden Zlatan Ibrahimovic in Mailand nicht mehr gebraucht und so - für 14 Millionen Euro Ablöse - doch noch frei für Schalke. Er erhält einen Dreijahresvertrag.

Erneute Generalüberholung des Kaders

Trotz des zweiten Platzes der Vorsaison und der Qualifikation für die Champions League nahm Magath eine erneute Generalüberholung vor, holte insgesamt 13 neue Spieler und gab 15 Profis ab. Während der Niederländer Huntelaar und der Spanier Jurado dessen Landsmann Raul in der Offensive unterstützen sollen, ist der Franzose Plestan als Stütze für die in den ersten Saisonspielen wacklige Abwehr vorgesehen. Der 29-Jährige erhält nach Angaben der Schalker einen Vertrag bis 2013.

Vor allem von Huntelaar verspricht sich Magath als Nachfolger des zu Dynamo Moskau gewechselten Kevin Kuranyi einiges. Für Ajax Amsterdam hatte der WM-Teilnehmer vor seinem Wechsel zu Real in 107 Spielen 94 Tore geschossen. "Ich halte Schalke für einen großen Verein. Sie kämpfen oft verbissen um die Deutsche Meisterschaft. Es ist für mich eine Herausforderung, mit diesem Verein Meister zu werden", sagte Huntelaar, der in Mailand wohl vom Brasilianer Robinho ersetzt wird, dem Algemeen Dagblad.

Jurado: "Es gibt Momente im Leben, da kann man nicht Nein sagen"

Jurados Wechsel zu den "Königsblauen" bestätigte heute morgen bereits Europa-League-Sieger Atletico Madrid auf der Internetseite. "Atletico hat mit Schalke 04 eine Einigung über den Transfer von Jose Manuel Jurado erzielt", hieß es dort. Am Abend gab Schalke bekannt, dass der 24-Jährige einen Vierjahresvertrag erhält. "Es gibt Momente im Leben, da kann man nicht Nein sagen", sagte der nur 1,73 Meter große Spielmacher, der aus der Jugend des Lokalrivalen Real Madrid stammt und 2006 zu Atletico wechselte. In der vergangenen Saison absolvierte er sämtliche 38 Ligabegegnungen und schoss dabei sieben Tore. In der Europa League war Jurado neunmal dabei (zwei Tore) und wurde beim 2:1-Finalsieg gegen den FC Fulham in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Für die spanische U21-Nationalmannschaft kam Jurado bei der EM 2009 in drei Begegnungen zum Einsatz.

Beim Saisonauftakt der Madrilenen am Montagabend gegen Sporting Gijon (4:0) stand Jurado noch von Beginn an auf dem Platz und erzielte in der elften Minute sogar den Führungstreffer. Nach dem Spiel sprach Jurado über seinen Wechsel in die Bundesliga. "Das Angebot konnte ich nicht ablehnen. Schalke ist ein sehr guter Schritt in meiner Karriere, und ich werde versuchen, das Bestmögliche zu erreichen", sagte er spanischen Medien, die die Ablöse auf 11 Millionen Euro schätzten.

Innenverteidigers Plestan soll Abwehr stabilisieren

Grund für die Verpflichtung des 29 Jahre alten Innenverteidigers Plestan sind die aktuellen Probleme der Schalker Abwehr um den von Real Madrid gekommenden Christoph Metzelder. "Schon die Spiele in Aalen und Hamburg hatten gezeigt, dass wir im Abwehrzentrum nicht so sicher stehen", sagte Magath kicker online. Der Schalker Trainer vertraut aber weiter auf eine Steigerung von Metzelder. "Ich bin davon überzeugt, dass er seine Verunsicherung ablegen wird. Aber man muss abwarten, wann das sein wird", sagte er.

Magath hatte Plestan im Frühjahr 2009 schon einmal nach Wolfsburg holen wollen, nach seinem Abschied wurde der Transfer von den "Wölfen" aber nicht weiterverfolgt. In der vorigen Saison absolvierte Plestan, der am Dienstag zur medizinischen Untersuchung in Gelsenkirchen erwartet wurde, für Lille lediglich fünf Partien, was Magath allerdings nicht auf mangelnde Klasse zurückführt. "Er war verletzt und nicht bereit, seinen Vertrag dort zu verlängern", sagte er.

Quelle: Gelsenkirchen (SID)